THW-Nordhorn übt für den Ernstfall: Simulierte Gasexplosion in der Nordhorner Innenstadt
Am Donnerstag wurden die Helferinnen und Helfer des THW um 19:03Uhr durch die Leitstelle der Grafschaft Bentheim alarmiert. Bereits 19:20Uhr waren die ersten Helfer mit ihren Einsatzfahrzeugen an der Einsatzstelle. Insgesamt waren 16 Helfer an der Übung beteiligt. Neben der ersten und zweiten Bergungsgruppe waren auch die Fachgruppen Elektro und Logistik und der Zugtrupp an der Übung beteiligt.
Nach der Erkundung des Gebäudes durch einen Trupp der 1. Bergungsgruppe stellte sich heraus, dass sich sechs Verletzte (drei Darsteller der THW-Jugend und drei Übungspuppen)im Gebäude befanden. Während sich die Bergungsgruppen mit der Rettung der Verletzten befassten, leuchteten die Helfer der Fachgruppe Elektro den Einsatzort fachgerecht aus. Die Fachgruppe Logistik begann in der THW- Unterkunft mit der Vorbereitung der Verpflegung.
Den Bergungsgruppen wurde Einiges abverlangt. So war zur Rettung der verletzten Personen der Bau einer „schiefen Ebene“ (Leiterkonstruktion) notwendig, da der Hauszugang verschüttet war. Neben vielen anderen anspruchsvollen Aufgaben musste auch ein Wanddurchbruch mit schwerem Gerät durchgeführt werden.
In der Einsatzabschlussbesprechung zeigte sich der Zugführer des THW Michael Zimmermann, der den Übungseinsatz leitete, mit der Leistung seiner Truppe sehr zufrieden. Neben der kurzen Reaktionszeit der Helfer lobte er besonders den professionellen Umgang mit dem Gerät und der Situation. Erleichtert zeigte er sich auch dahingehend, dass die Alarmierung mit den neuen digitalen Meldeempfängern einwandfrei funktionierte. Er bedankte sich anschließend bei den Organisatoren der Übung, sowie beim Hausbesitzer, der das zum Abriss stehende Haus zur Verfügung stellte.
(05.01.2012) |